Kein Judoka, aber ein Judo Kenner ist für immer von uns gegangen

Hast Du Fragen Wer, Wann, Wo einen Meistertitel im Judo gewonnen hat, dann war KHO oder Kalle, wie er liebevoll genannt wurde, die erste Adresse.
Karl-Heinz Otto, Ehrenmitglied des Berliner Judoverbandes und unseres Vereins verstarb am 9. Februar 2026 im Alter von 87 Jahren.

Seit der letzten Pionierspartakiade 1965 in Magdeburg begleitete er journalistisch den Judosport. In seinem Beruf als Sportjournalist berichtete er von vielen DDR-Spartakiaden, DDR – und Deutschen Meisterschaften, Europa- und Weltmeisterschaften für die verschiedensten Printmedien. Auch als Pressereferent des JVB war er von 1995 bis 2012 nicht nur schreibend unterwegs. Kalle gehörte viele Jahre zum Organisationsteam der heutigen European Cups u18 und u21. Im Judomagazin, dem Fachorgan des DJB, dem er seit 1995 als ständigen Mitautor angehörte, finden sich in den über 20 Jahren  seiner Tätigkeit zahlreiche Artikel und Porträts.

Im unserem Verein   galt sein Engagement ebenfalls der Öffentlichkeitsarbeit. Kalle gehörte auch zu Initiatoren der Deutschen Meisterschaften ü30 im Jahre 2005 und war bei allen vier Deutschen Meisterschaften aktiv bei der Vorbereitung und der Durchführung dabei. Auf ihn konnte man sich immer verlassen.
Gemeinsam mit Lothar Nest gründete er das Judo Welt-Museums in Marienfelde.
Die Liste könnte man weiter fortsetzen und sie wäre bestimmt nie vollständig.
Mit Kalle verlieren wir nicht nur ein wandelndes Lexikon und einen Journalisten, der über Judo geschrieben hat. Mit seinem Engagement war er immer bemüht den Judosport zu unterstützen und voranzutreiben. Wir werden ihn stets im ehrenden Gedenken behalten.

Die Besetzung ist am 15. April 2026 um 13.00 Uhr, auf dem Friedhof Lemkestr., Eingang Walter -Leistikow-Weg.